Du musst nicht den Weg nach Emmaus gehen, um Gott zu begegnen.

Doch manche Orte machen es dir leichter: Willkommen im Kloster Nütschau.

Statt Burn-Out bietet Gott Dir ein Burn-In.

Weg nach Emmaus

Der Evangelist Lukas erzählt von zwei Freunden, die sich nach dem Tod Jesu auf den Weg gemacht haben aus Jerusalem – dem Ort der Hinrichtung Jesu – heraus in ein Örtchen namens Emmaus. Es ist zunächst ein Weg, der durch das Unglück von Traurigkeit, Enttäuschung und Niedergeschlagenheit führt. Schritt für Schritt jedoch wandelt er sich zu einem Weg der Hoffnung, weil sich plötzlich ein Dritter hinzugesellt, von dem her alles Dunkle in ein helles Licht getaucht wird. Dieser Dritte, ist kein anderer als der auferstandene Jesus selber. Die Erfahrung seiner Gegenwart und Nähe, die Erfahrung der Gottesbegegnung lässt die Herzen der beiden Freunde so sehr brennen (Lk 24,32), dass sie Zeugen sein können für das neue Leben, das Gott uns Menschen in Christus schenkt.

Wer nach Israel fliegt und sich auf die Suche nach dem historischen Dorf Emmaus macht, wird es nicht mit letzter Sicherheit finden. Gleich drei Orte tragen diesen Namen. Gleich drei Orte beanspruchen für sich, das Dorf zu sein, in das die beiden Jünger an jenem Sonntag gegangen sind.

Doch darum geht es gar nicht: Viel wichtiger, als das antike Emmaus zu finden, ist es, Gott zu finden! Und das ist überall möglich, an jedem Ort der Welt. Doch: Manche Orte machen es dir leichter. Orte der Ruhe, der Stille, des Gebets. Orte weit weg vom Alltag. Orte wie das Kloster Nütschau.
Nütschau ist nicht Emmaus. Doch es ist ein guter Ort, um sich auf Gott einzulassen, um sich anregen zu lassen, um einfach da zu sein, die Natur zu genießen und an der Liturgie der Mönche teilzunehmen.

Dann wird „Emmaus“ zur Chiffre: Emmaus ist überall dort, wo Menschen spüren, dass ihnen das Herz brennt. Wo Menschen begreifen, dass der Herr auch heute bei uns ist. Wo ihnen die Augen aufgehen und sie plötzlich keine Angst mehr haben.

Das Emmaus der Bibel finden wir nicht in den Steinen irgendwelcher Ausgrabungen, sondern in den Herzen der Menschen. Und deshalb finden wir es überall. Auch und gerade im Kloster Nütschau. Gott sei Dank.