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Rückblick auf das Jahr 2016

Liebe Jugendhausgäste, liebe Jugendhausinteressierte,

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und damit auch unser Jugendhausjahr. Viel ist geschehen, viel hat sich gewandelt, aber viel ist dennoch so schön und erfrischend geblieben, wie es sich für das Jugendhaus Sankt Benedikt gehört. Jugendhaus St. Benedikt (zum Vergroessern hier klicken)
unser rotes Backsteinhaus

Wir laden euch nun ein, mit uns das Jahr Revue passieren zu lassen und euch die Momente noch einmal in den Kopf zu rufen. Wenn du bei einer erwähnten Situation dabei warst, halte doch kurz inne und hole deine eigenen persönlichen Erinnerungen hervor.

2016. Wie es eine schöne Tradition verlangt, haben wir gemeinsam im Kurs „Zwischen den Jahren“ das vergangene Jahr 2015 verabschiedet und das Jahr 2016 begrüßt. Dabei hatten wir ein Herz für andere, für Gott und für uns selbst. Nach einem erfüllenden und häuserübergreifenden Kurs konnte jeder auch in seinem Privatleben frisch und offen für neue Impressionen in das junge/unbeschriebene Jahr starten.

Weiter ging es im Jugendhausprogramm mit dem Aktivwochenende, das gleich drei FSJler in diesem Jahr vorbereiteten! Denn da Theo sein FSJ auf anderthalb Jahre verlängert hatte, gab es dieses Mal eine Übergangszeit, in der Vorgänger und Nachfolger beide aktiv waren. Marcos neuer Kollege startete im Februar seinen Dienst: Tobias Urner.
Mit viel Motivation und Energie bereiteten sie ein Wochenende voller Ninjakrieger, Aufwachläufen, Schulhofspielen, Paarwettkämpfen, Informatives zu Training und Ernährung, sowie vielen liebevoll gestalteten Details vor, an dem die Teilnehmer riesig viel Spaß hatten und abends erschöpft in die Betten fielen. zum Vergroessern hier klicken
aktiv und sportlich ging es in den Frühling

Mitte März verabschiedeten wir dann unseren immer kreativen und motivierten FSJler Theo und endlich konnte Tobi vom Stillen Bereich des Jugendhauses ins Franzi-Haus ziehen.

Wir alle liegen manchmal in Fesseln, oder zumindest Teile von uns. In den Kar- und Ostertagen beschäftigten wir uns mit unseren inneren Fesseln und versuchten, sie gemeinsam mit Jesus zu lösen. Dazu begingen wir mit ihm gemeinsam die Ölbergstunde und wachten für und mit ihm die Nacht hindurch. Am Ostersonntag waren wir dann bereit, unsere Fesseln loszuwerden und verbrannten sie im Osterfeuer. Vor allem das Schweigen am Karfreitag hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Außerdem hatten wir noch einen Ehrengast. An Ostern ließ sich Pia, eine Kursteilnehmerin von Br. Elija firmen.

Zum nächsten großen Fest gab es gleich den nächsten Kurs: Pfingsten. Für diesen Kurs haben wir seit einigen Jahren eine laufende Themenreihe, dieses Jahr war „Achtung Schöpfung Teil V“ an der Reihe und damit der fünfte Schöpfungstag. So gab es viele verschiedene Einheiten zu Vögeln, zu Meerestieren und zur Umwelt im Allgemeinen. Sogar ein Vogelführer kam und teilte sein Fachwissen bei einem Spaziergang mit uns. Besonders witzig war die Einheit, in der Teilnehmer das Balzverhalten verschiedener Vögel nachahmten und teilweise in Persiflage endeten.

Unsere erste Jugendvesper im Jahr 2016 lief unter dem Motto „Welt der Wunder“ und ihren Inhalt spiegelt am besten ein kleiner Auszug aus Sarahs Predigt wieder: zum Vergroessern hier klicken

„Wir leben in einer Welt der Wunder. Auf einem blauen Planet[en], der sich um einen Feuerball dreht und 'nem Mond, der die Meere bewegt. Und du glaubst nicht an Wunder?
Gott umgibt uns täglich mit seinen Wundern. Aber wir müssen uns dafür entscheiden sie zu sehen.“

Um Gott und seine Wunder im täglichen Leben zu entdecken, gibt es viele verschiedene Methoden, aber Meditation ist eine sehr gute Möglichkeit, die wir an unserem Medi-Wochenende in einer schön kleinen Gruppe mit euch übten und praktizierten. Alles drehte sich hier um „Geben und Nehmen“. Dies war ein sehr intensiver Kurs, bei dem viel geschwiegen und genossen wurde. Außerdem wurden vielseitige Meditationsarten angeboten. Eine der intensivsten war eine Regenmeditation, bei der wir einfach nur dem Tröpfeln und Schütten des Regens lauschten und ihn bei seinem Kunstwerk beobachteten.

Das Offene Jugendhaus in den Sommerferien war wie jedes Jahr wieder ein Erfolg. Jeder kam nach Lust und Laune, sodass es erst sehr familiär begann, gegen Ende aber richtig voll wurde. Sport, Spiel, Kochen, gemeinsame Morgengebete und Sonne – alles was das Herz begehrt war dabei und jeder kam auf seine Kosten, sodass alle wieder glücklich nach Hause fahren konnten.

Direkt im Anschluss ging es wieder auf den Jakobsweg. Mit einer kleinen Pilgergruppe machten wir uns auf, von Bremen bis nach Vechta zu wandern, wo wir am Zielort Bruder Johannes Familie kennen lernten. zum Vergroessern hier klicken
Auf dem Weg dorthin konnten wir bei gastfreundlichen Gemeinden einkehren und genossen die Vormittage, die wir im Schweigen pilgerten. So konnte jeder seine Gedanken ordnen und still für sich beten. Die Strecken waren diese Jahr etwas kürzer, so dass wir nur an einigen Tagen bis zu 20 km wanderten. Wir wurden sehr beschenkt und haben die Qualität der Einfachheit schätzen gelernt.,ine tolle Erfahrung mit Fortführungsbedarf!

In der Zwischenzeit gab es Veränderungen in der Jugendhausbesetzung. Birga, unsere FÖJlerin zum Vergroessern hier klicken
Birgas Abschied im offenen Jugendhaus - ein Jahr ging schnell vorbei im FÖJ
wurde Anfang August von Carl abgelöst. Die FSJler Marco und Tobi wurden von Laura und Lukas Anfang September abgelöst. Ein paar Wochen später flog auch Brian wieder heimwärts nach Ecuador, sodass die Franzihausbesetzung nun wieder komplett neu ist.

Das FSJ von Lukas und Laura fing direkt mit ihrem ersten Kurs, der Lese.Auszeit 21+ an, die sie auch voll mit vorbereiteten. Wir lasen das Buch „Olinka“ von Peter de Knegt, in dem es um eine Freundschaft zwischen zwei völlig verschiedenen Menschen im Zweiten Weltkrieg, die durch einen Zaun getrennt waren. Wir beschäftigten uns intensiv mit dem Thema und auch mit dem Thema Briefe schreiben. Vielleicht kann der eine oder andere das als Motivation nehmen, selbst mal wieder einen Stift und eine Briefmarke in die Hand zu nehmen. zum Vergroessern hier klicken

Schon war die Apfelernte fällig und alle packten fleißig mit an. Wir hatten diverse Gruppen im Jugendhaus, die beim Äpfel sammeln halfen. Der Höhepunkt der Ernte fiel in unseren Ora et Labora Kurs. So pflückten wir sanft die leckeren Früchte, um sie einzulagern oder schüttelten sie mit vollem Körpereinsatz von den Bäumen, um sie anschließend für den Apfelsaft aufzusammeln.
Vormittags beschäftigten wir uns mit der Bibel, alles rund um Maria von Nazareth, um anschließend zu kochen rund ums Jugendhaus zu arbeiten.

Im November stand unsere Jugendvesper unter dem Spruch „Ich war fremd, und ihr...“ und das passende Plakat dazu zeigte eine Banane im Apfelbaum. zum Vergroessern hier klicken
Auf dieses schöne Bild nahm der Prediger gerne Bezug. Dieser war übrigens ein absoluter Promi. Erzbischof Stefan als special guest, kam direkt vom Papst aus Rom. Die Wartezeit füllten wir gerne mit dem meditativen Taizégesängen. Die Jugendvesper wurde ein voller Erfolg und auch die Gespräche danach im Jugendhaus waren sehr schön.

Und ehe man sich’s versah war der Advent da. Mit einer Gruppe, die bereit war, sich auf den Advent einzustimmen, starteten wir unseren Adventskurs und hielten inne. Wir bereiteten uns vor auf die Ruhe, die Besinnung, das Warten und vor allem das Erwarten. Dies geschah in Kreativität, mit der Bibel und in uns selbst. zum Vergroessern hier klicken

Natürlich hatten wir auch wieder Praktikanten.
Clara, die seit November 2015 als Praktikantin im Franzihaus wohnte, genoss Nütschau bis Ende April. Im September machte Linda ein Praktikum bei Sarah und verbreitete motivierte Fröhlichkeit, sowohl im Jugend- als auch im Franzihaus.
Und ein neues Gesicht im Jugendhaus ist unser Praktikant Tim, der von September bis Dezember ein Langzeitpraktikum bei uns machte und voller Tatendrang mit anpackte.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass das Jahr 2016 so schön war.
Und jetzt wünschen wir allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017, in dem wir euch hoffentlich bei uns im Jugendhaus St. Benedikt sehen!!!

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