Rückblick

Ora et Labora 17. - 23.10.2016

Das Thema des diesjährigen Herbstferien-Kurses war zum Vergroessern hier klicken
Ein Auszug aus den verschiedensten Marienbildern
Maria von Nazareth, die Mutter Jesu. Wir haben jeden Morgen eine kurze aber intensive Einheit zu Bibelstellen gemacht, die wichtig auf dem Lebensweg Marias waren. Dabei sind wir sehr kreativ geworden und haben die verschiedensten Methoden genutzt. Ob jetzt ein Breaking-News-Bericht über eine wundersame Wasser in Wein Verwandlung vorgestellt wurde, wir uns in Maria reinversetzten, um die Gesellschaft und die Probleme ihrer Zeit zu ergründen, oder ein klischeebedienendes Krippenspiel sahen – Maria fühlten wir uns am Ende näher und stärker verbunden als am Anfang des Kurses.

Wir hatten die verschiedensten Marienbilder, als wir kamen, und trotz vielen Diskussionen und offiziellen Kirchenstatements gingen die meisten mit dem gleichen, vielleicht stärkeren Bild wieder heim.
Wir waren auch laboramäßig produktiv: Jeden Vormittag haben wir im und ums Jugendhaus gearbeitet: Dinge repariert, gesäubert, gestaltet, gepflückt. Das alles mit viel Spaß und Freude an der Arbeit. Es war faszinierend mit anzusehen, wie viel Motivation an den Tag gelegt wurde und wie viel wir in der kurzen Zeit schaffen konnten. Wenn ihr hier seid, schaut euch unbedingt an, was wir alles geschafft haben!

Den Nachmittag verbrachten wir immer auf der Apfelkoppel. zum Vergroessern hier klicken
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Es wurde bei schönem Wetter gesammelt, geklettert, gepflückt, geworfen, gefangen und gelacht. Wir haben auch tolle Helfer gehabt, ein ehemaliger Zivi war mit seiner Familie da und hin und wieder kam auch ein Jugendhäusler vorbei und hat mitgeholfen. Und die Schafe haben uns auch unterstützt, die geschmackliche Qualität der Äpfel zu überprüfen. Auch unsere anderen Dauerbewohner des Klostergeländes haben ihre Deutschstunde auf die Apfelkoppel verlegt und kräftig mitgearbeitet und sind am flinkesten geklettert.
Wenn ihr die Kirchenzeitung zu Hause habt, schaut mal da rein, da könnt ihr die jüngste Mitarbeiterin bei der Adaption von Weltliteratur sehen – sie hat sehr fleißig mitgeholfen.

Unser Tagesablauf war festgelegt und geprägt durch die Gebetszeiten. Diese waren für die einen mehr, für die anderen weniger anstrengend, aber jeder (JEDER!!!!) war da und hat den Tag samt Ora komplett durchgehalten. Interessant war, was man aus den Psalmen mitgenommen hatte, jeden Tag haben wir darüber gesprochen, was einen berührt und begleitet hat aus den Gebetszeiten und das Fazit war: Am Anfang sind einem die Frevler und Feinde andauernd störend aufgefallen, doch mit der Zeit haben wir die in tiefster Not entstandenen Zeilen immer besser verstanden. Wir haben festgestellt, dass viele Sprichwörter und Redewendungen ihren Ursprung aus der Bibel haben und haben auch tröstende Zeilen gefunden.
Auch das Essen war jeden Tag ein schmackhafter und für manche schmatzender Genuss. Die Besonderheit und Herausforderung war es, jeden Tag ein vegetarisches Apfelgericht auf den Tisch zu bringen. Ein kleiner Einblick in unsere Mägen: von einem tollen Pizzabäcker gebackene Apfelpizza, unglaublich knackiges und leckeres Applecrumble und mit Schokolade überzogene Apfelstückchen.
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Eine neue Ast

Jeden Abend gab es eine Einheit zum Auftanken. Wir bastelten Rosenkränze, schließlich ist der Oktober einer der Marienmonate, wir haben meditiert und witzige Gruppenspiele gespielt und auch einen Film gesehen. Ab durch die Hecke, kann man da nur sagen. Und am Samstag Abend haben wir schon den ersten Rückblick gehabt – Sarah hat die Fotos der Woche passend zur Musik als Diashow verarbeitet und das wurde sich angesehen. Sehr gelungen und berührend!
Am Ende eines erfolgreichen und arbeitsreichen Tages waren wir alle total fertig und viele fielen früher oder später erschöpft ins Bett.

Alles in allem eine sehr schöne Woche und wir freuen uns schon auf den nächsten Kurs mit euch!!

Carl und Laura

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