Rückblick

Adventskurs 25.-27.11.2016

Und schon ist er da: Der Advent. Der Advent rennt normalerweise exzellent an uns vorbei, doch dieses Jahr wollen wir uns permanent auf den Moment besinnen. Wir wollen, dass das Feuer in uns brennt. Das war unser Ziel des diesjährigen Advent- Event(s).
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Dieses Jahr stand der Kurs am ersten Adventswochenende unter dem Motto „Warte mal“. Wir haben uns also viel Ruhe gegönnt. Außerdem haben wir uns klar gemacht, was es für ein Sortiment an Worten gibt, und wo die Unterschiede bestehen. So haben wir diskutiert, was „warten“ und „erwarten“ ausmacht, erkannt, dass sie nicht äquivalent zueinander sind und können dies nun bewusst erleben und erkennen.

Mit viel zuckersüßem Equipment haben wir uns anschließend in die Weihnachtsbäckerei begeben und erwarteten gespannt die Plätzchen auszustechen und zu verzieren. Zu hundert Prozent lecker!

Der nächste Tag, fast niemand hat verpennt – wir entdeckten Lauras Organisationstalent. (Wer versteht's?)
Nach dem Frühstück wagten wir uns ans Neue Testament und und an ein Experiment: Bibel teilen.
Faszinierend, was für tolle Einfälle und Gedanken kamen und wie sich das Verständnis änderte.
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Warte mal - Erinnere dich

An Einheiten hatten wir vielerlei – ein großes Sortiment: Durcheinanderlärmen zum aufmerksam machen, Raumlauf zur Besinnung, Meditation zum eigenen Advent, Singen für die Stimmung, basteln zur Erinnerung, Spielen zum Entspannen.

Die Gruppe ist schön zusammen gewachsen und die Stimmung war sehr angenehm und familiär – auch dank der angenehm kleinen Gruppengröße.

Am Sonntag fand der Gottesdienst zum ersten Advent statt, und wir durften mitwirken. Wir studierten einen Gesang zur Gabenbereitung ein und zauberten so manchem Kirchenbesucher ein Lächeln aufs Gesicht.

Wir haben uns nicht nur mit uns und unserer Art von Advent befasst, sondern auch mit dem, was man aus der Werbung mitkriegt. Faszinierend, wie wenig Werbung doch oft mit dem Produkt zu tun hat und wie sehr auf die Gefühle der Menschen gezielt wird. Beinahe jede Werbung möchte uns Zeit mit der Familie verkaufen – wie und auf welche Art auch immer, ziemlich intelligent.

Uns wurde klar, dass man die Adventszeit bewusst und ohne Hetze erleben erleben sollte, und es blieb nicht nur bei dieser Erkenntnis, sondern bei Vorsätzen. Wir haben mit viel Mühe und Kreativität eine Erinnerung im Schweigen gebastelt, die uns zu Hause immer wieder darauf aufmerksam machen wird, inne zu halten und die Ruhe zu genießen.

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