Rückblick

Silvester 2016/17 "Kaum zu Glauben"

Es war wie immer Silvesterkurs und der war auch wie immer sehr, sehr gut! Anreise war am 27. Dezember, also so wie sonst eigentlich auch immer. Es ging wie immer erst einmal los mit einer Vorstellungsrunde, damit die neuen und alten die Namen zumindest mal gehört haben. Darauf direkt gefolgt der Einstieg in unser Thema „Kaum zu glauben!“. Am nächsten Tag Ging es, auch wie immer mit einem Morgenimpuls weiter. „Tag 1“ in dem Sinne hatte das Oberthema „Wunderbare Welt“ und wir haben uns am Vormittag durch einen Stationslauf mit unserem eigenen Glauben beschäftigt. Dann gab es eine große Versammlung und Begrüßung aller 3 Silvesterkurse auf der Klosterwiese, was ein bisschen chaotisch wurde. Es war dennoch sehr schön zu sehen, dass sehr viele wieder den Weg ins Kloster gefunden haben, wo auch immer sie her kamen. Am Nachmittag haben wir dann die Gruppe wieder in die Kurse aufgeteilt und die Teilnehmer unseres Kurses haben wir noch einmal aufgeteilt. Es war Workshoptag. Bruder Johannes hat, auch wie fast jedes Jahr, eine tolle Meditation angeboten. Sarah hat zu der Zeit mit einem Teil der Gruppe Glückskekse gebacken, Laura hingegen hat sich mit ein paar Teilnehmern mit Makro-Fotografie beschäftigt. Bei Lukas kam das Kind in den jungen Erwachsenen hoch. Man hat sich nämlich mit den sieben Weltwundern beschäftigt (bloß waren es hier 8) und in mühevoller Maßarbeit diese nachgebaut. Die Ergebnisse lassen sich sehen: „Cristo Redentor“ und „Chichén Itzá“ sehen wunderbar aus.
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Auch das 9. Weltwunder, das Herrenhaus des Klosters Nütschau wurde nachgebaut. Zum Abend hin fand dann ein Jahresrückblick in Form eines Dalli-Dalli-Fotoquiz statt. Hierbei sollte dann erraten werden zu welchem Kurs des vergangenen Jahres 2016 die gezeigten Bilder gehören. Außerdem wurden die Ergebnisse des Workshops Makro-Fotografie am Abend noch einmal in Form einer Bildermeditation. Am Abend bestand dann noch die Möglichkeit zu singen, die auch fleißig war genommen wurde. Auch der nächste Tag begann im Zeichen eines Tagesthemas. „Wunderbares Wir“ war das Thema. In der Vormittagseinheit haben wir uns auf die Gruppe spezialisiert und durch Impro-Theaterübungen festgestellt, was wir für eine kreative und motivierte Gruppe waren. Wir hatten viel Spaß dabei. Am Nachmittag des 29.12. war dann Filmeinheit angesagt. Es wurde der Film „Wie auch wir vergeben“ angesehen und dann im Nachhinein über die zentralen Themen des Films gesprochen. Die Diskussionsrunden waren alle sehr angeregt und zielführend, was diese Einheit dann doch unvergesslich macht. Im Abendprogramm dieses wunderbaren Tages war dann noch eine Messfeier integriert. Dann am 30.12. kam für viele das, was sie im Nachhinein als Highlight angaben. Das Luther-Planspiel. Der ganze Tag stand im Zeichen diese Spiels, das sich wie der Name schon sagt mit der Zeit und der Politischen Situation der Reformation und Luthers beschäftigt. Es wurde viel Aufwand getrieben um alles möglichst nah und getreu zu gestallten. Es wurden unfassbar viele Kostüme zusammen getragen und dann auch alle 50 Teilnehmer und das Team eingekleidet. zum Vergroessern hier klicken
Reformationsspiel im Kloster Nütschau
Das Resultat vieler Verhandlungen der verschiedenen Parteien ließ sich auf jeden fall sehen und war laut den Spielleitern erstmalig: Es wurde eine EU gegründet, das Osmanische Reich war auch mit von der Partie und zum Schluss wurde Luther (diesen Kurs verkörpert von Bruder Johannes) auch noch die „Krone“ aufgesetzt: Nach einer alles entscheidenden Schlacht vor Rom wurde Luther dann Papst, die Kirche blieb ein ganzes und es war Frieden auf der Welt. Und das passend zum Reformationsjahr! Was es nicht alles für spannende Sachen im Kloster gibt. Am 31. stand wie immer die Reflektion des vergangenen Jahres auf dem Programm. Dementsprechend war auch wieder Schweigen bis zum Kaffee um 14 Uhr angesagt. In dieser Zeit gab es wie immer die Möglichkeit des Perlengangs, des typischen Rituals an Silvester das symbolisch dafür steht, dass man Gott für das vergangene Jahr dankt und auf das kommende wartet und hofft. Nach dem Kaffee wurde dann die Silvesterparty vorbereitet, was auch sehr gut von statten ging. So hatte man dann noch genug Zeit die Versteigerung eines unserer beliebten JuSt. Be-Liegestühle zu gewinnen. Am Abend stand dann der Gang zur Trave an um dort dann Nussschiffchen schwimmen zu lassen. Das war wie immer sehr, sehr schön und es wurde schön gesungen. Später war dann die Silvestervigil in der Klosterkirche. Es war wunderschön, auch wieder mit sehr viel schönem Gesang, rund um eine besinnliche Andacht die den Höhepunkt vorbereitet hat, auf eigenen Art und Weise. Der Höhepunkt war natürlich auch wieder die Party im HSA die auch dieses Jahr von super Stimmung und guter Laune geprägt war. Der letzte Tag, der erste Tag des neuen Jahres, stand dann im Zeichen des Aufräumens und Verabschiedens. Rund um ist das Team sehr, sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freut sich auf die nächsten Kurse mit euch. Auch war es mal was Neues mit dem Planspiel an Silvester, was dem Kurs eine ganz neue Seite gegeben hat.

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