Rückblick

Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt

Habt Mut! Auch wenn der Osterkurs schon lange vorbei ist, ist hoffentlich allen das Motto noch ein bisschen im Alltag präsent. Wir haben gemerkt, wie sehr dieser Ausruf auch in vielen anderen Situationen auftaucht und versuchen, dies jedes mal als Erinnerung und Ermutigung wahrzunehmen.

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Das, was uns im Alltag Mut macht

Der Osterkurs 2017 stand unter dem Motto:
„Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“ (Joh 16, 33c)
In anderen Übersetzungen findet man an an dieser Stelle den Ausspruch: „Ich habe die Welt überwunden.“ Aber egal wie, die Botschaft bleibt die selbe.
Sechs Tage lang haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt und haben die drei Haupttage unter extra Unterthemen gestellt: Ermutigung – Zumutung - Entmutigung.
Dabei haben wir der Osterliturgie auch eine große Rolle eingeräumt.

Am Tag der Ermutigung, Gründonnerstag haben wir uns klar gemacht, wozu Jesus uns eigentlich alles ermutigt und haben überraschend viele Punkte dazu in den Bibelstellen des Tages gefunden. Anschließend haben wir uns mit Da Vincis „Das letzte Abendmahl“ intensiv auseinandergesetzt, heißt bei uns: Bildbetrachtung und Nachstellung. Richtig! Am Nachmittag haben wir als Happening dieses einzigartige Gemälde auf der Klosterwiese nachgestellt, jeder einzelne Charakter liebevoll ausgerichtet. Ein großartiges Bild! Fotos davon könnt ihr in der zum Vergroessern hier klicken
Happening!
Galerie oben sehen.
Die Dunkelheit läutete die Ölbergstunden ein und wir vom Jugendhaus gestalteten eine davon. Es ging um Jesus in jedem von uns und vor allem in unserem Nächsten. Mit dem Lied „Jesus wohnt in unsrer Straße“ und Schauspiel machten wir dies deutlich. Eine Aufforderung dies zu erkennen und zu helfen. Also mit jedem zu wachen. „Bleibet hier und wachet mit mir“

Die Zumutung war unser Schwerpunkt am Karfreitag. Traditionell gestaltet das Jugendhaus für diesen Tag einen Kreuzweg rund ums Klostergelände herum – so auch dieses mal. In zum Vergroessern hier klicken
kleinen Gruppen setzten wir uns jeweils mit einer Station auseinander und überlegten uns, wer hier Mut hatte, wer in Mutlosigkeit verfiel und wer unsere Mutpersonen sind.
Der Kreuzweg wurde dann am Abend auch gegangen und erfuhr sehr große Beliebtheit. Mit einer riesigen Gruppe machten wir uns auf Wanderung – dieses Jahr mit einer technischen Neuerung: Ein Prozessionslautsprecher begleitete uns, und gegen Ende funktionierte er dann auch beinahe makellos.
Es gab tolle Stationen, mit schauspielerischen Einlagen, mit Simon auf Facebook, mit kreativen Ideen und inspirierenden Eindrücken. Sehr gelungen.

Karsamstag stand im Zeichen der Entmutigung. Entmutigung alias extreme Hoffnungslosigkeit. Bei uns schimmerte allerdings, je weiter der Tag rückte, ein Hoffnungsschimmer immer weiter auf und so bereiteten wir alles auf die Wiederkunft und Auferstehung unseres Herren vor. Es wurden Kerzen gestaltet, Eier marmoriert, die Party vorbereitet und alles geschmückt, sodass der Nacht nichts mehr im Wege stehen konnte.
Die Osternacht kam und ein langer, aber inspirierender und sehr festlicher Gottesdienst begann. Ostern war gekommen!
Wir feierten bis spät in die Nacht das höchste Fest der Christenheit. Unsere Hoffnung und unser Glaube wurde belohnt.

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Lecker!

Der Ostersonntag hatte kein eigenes Thema, denn er stand einfach im Zeichen der Freude über die Auferstehung. Wir machten uns auf zu einem Osterspaziergang, um die Schokohäschen zu finden, die die fleißigen Osterhasen für uns versteckt hatten. Lecker!
Nach einem leckeren Hotdog-Essen ging es zum großen Osterfeuer. Hier wurde weiter gefeiert.

Am letzten Tag, Ostermontag, hatten wir den Gottesdienst musikalisch vorbereitet uns traten nun als Chor mit unseren Jugendhausliedern auf. Dabei sangen wir auch unser Jugendhausmottolied. Und nicht nur das: In diesem Gottesdienst wurden auch zwei neue Christen getauft.

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